Noch ein Kaffee

Hier könnt Ihr allgemein über psychische Störungen und Krankheiten sprechen bzw. wenn Ihr Euch nicht auf eine spezielle Thematik festlegen wollt.

Falls Ihr nicht genau wisst, um was für eine Störung es geht oder in welchem Unterforum es passen würde, könnt Ihr ebenfalls auch erst einmal hier schreiben.

Noch ein Kaffee

Beitragvon Aschenbecher » Mo. 12.07.2010, 23:45

Hi!

Ich habe das Forum durchsucht, aber nichts vergleichbares gefunden...
Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Menschen, die zum Beispiel an einer Psychose, Manie oder Depression leiden, sehr viel Kaffee trinken.
Auch ich trinke seit meiner ersten Psychose zunehmend Kaffee. Er schmeckt mir sehr gut und ich komme manchmal auf 20 - 30 Tassen pro Tag... Ist das ein Suchtverhalten oder hat das irgendeinen anderen Grund?
Vor meinem ersten Schub habe ich eigentlich nie Kaffee getrunken...
Trinkt jemand von Euch auch so gerne und viel Kaffee?
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon Mulle » Di. 13.07.2010, 01:42

nun gut, is ja ein bissel viel. Scheinbar hast du einen guten magen!
manchmal gibt es verlagertes suchtverhalten bei alkoholentzügen. das trifft bei dir ja nicht zu.
Ich würde deine gewohnheit nicht unbedingt als sucht bezeichnen. aber eine wohlbefindensänderung scheint vorhanden zu sein.
Ich habe mich an allem Möglichen orientiert-
nur zu selten an mir.


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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon kaffeetante80 » Di. 13.07.2010, 11:08

hallo aschenbecher,
wie mein name schon sagt, trinke ich auch sehr gern kaffee. allerdings in maßen, so 2 - 5 große tassen am tag, nur ganz selten werden es mal 1, 2 mehr. ich würde schon sagen dass ich süchtig danach bin, wenn ich keinen kaffe bekomme, kann ich ganz schön gereizt und wütend werden.
das ganze hat aber nichts mit meiner krankheit zu tun, es ist einfach zur gewohnheit geworden. ich hab die schule gewechselt als ich 11 jahre alt war. da kam ich dann nicht mehr zu mittag heim, sondern erst zur kaffeezeit. da ich nicht wollte, dass meine oma extra nochmal für mich kocht, hab ich eben auch kaffee getrunken. heute kann ich mir ein leben ohne kaffee gar nicht mehr vorstellen. vorallem weil mich die medis sehr müde machen und ich ja trotzdem fit sein muss für meine jungs.
Meine Pflanzen sind nicht vertrocknet, sie wachsen knusprig!
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon Aschenbecher » Di. 13.07.2010, 12:43

Das ist mir schon während eines Klinikaufenthaltes aufgefallen... Da waren alle furchtbar heiß auf Kaffee.
Vielleicht liegt das daran, dass der dort angebotene Kaffee koffeinfrei war. Man hätte sich glatt eine goldene Nase verdienen können, wenn man dort einen Kaffeestand aufgemacht hätte...
Natürlich trinke ich nicht jeden Tag 20 - 30 Tassen... Aber das kann schon mal vorkommen...
Bei Leuten, die in anderen Kliniken waren, habe ich das aber auch schon bemerkt.
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon fezzoletti » Di. 13.07.2010, 20:53

Ich lieeeeebe Kaffee und Kippen. :) :) :)
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon crazy » Di. 13.07.2010, 23:22

Ich auch. Allerdings habe ich zumindest den Kaffekonsum auf ein halbwegs normales (zumindest für mich) Maß reduziert. Es stimmt aber schon, dass ich in meinen depressiven Phasen mehr Kaffee trank/trinke. Ich erkläre es mir allerdings so, dass ich dann auch unter Schlafstörungen leide und mich so tagsüber irgendwie wach halte.
Zur Súchtfrage: Da kann ich mir schon vorstellen, dass der Körper eine gewisse Gewöhnung und somit vielleicht auch Sucht nach Koffein entwickelt.
Beim Rauchen gibt es da bei mir gar keine Frage. Ich bin eindeutig süchtiger Raucher. Ich könnte wohl nicht so leicht aufhören und will es auch gar nicht. Ich denk mir, dass Laster darf ich wohl haben. Jaaaa , ich weiß es ist ungesund und eine unmoderne Einstellung ...aber was solls
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon Aschenbecher » Mi. 14.07.2010, 23:28

So, nun mache ich mir eine Tasse Kaffee und rauche eine Zigarette... :)

Ja, ich mag auch die anregende Wirkung, aber auch den Geschmack... Auf beides könnte ich verzichten, will ich aber gar nicht... Man sollte sich nichts verbieten, das führt nur zum Gegenteil...
Und mit NLP mein Verhalten umzuprogrammieren ist auch doof... :)
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon blawo » Mi. 14.07.2010, 23:37

fezzoletti hat geschrieben:Ich lieeeeebe Kaffee und Kippen. :) :) :)


Jaaa...diese beiden sind wie "jing und jang"...gehören einfach zusammen
Wer nicht denken will, fliegt raus
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon fezzoletti » Sa. 17.07.2010, 16:14

Aschenbecher hat geschrieben:Und mit NLP mein Verhalten umzuprogrammieren ist auch doof... :)


Hi, ich hab jahrelang auch so gedacht, dass NLP mein Verhalten, bzw. meine Persönlichkeit umprogrammiert. Mittlerweile denke ich das nicht mehr. Ich hoffe nur, dass das nicht das Ergebnis der doch stattgefundenen Umprogrammierung ist. Aber ich fühle mich nun so, dass ich weiß, dass ich das bin und kein anderer, auch mit NLP. Jedenfalls ist das seit ca. 10 Jahren kein Thema mehr für mich. Aber schön das ich wieder mal daran erinnert wurde, wie es damals so war mit den ersten NLP versuchen.

Lg, Andreas.
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon Aschenbecher » So. 18.07.2010, 20:37

Hi!

Naja, ich weiß nicht, ob es funktioniert... Will es aber auch nicht ausprobieren... Wer weiß, was man da kaputt machen kann. NLP ist ja auch nicht wissenschaftlich begründet... Da kann jeder wie er will an der Psyche Anderer herumbasteln. Lieber nicht... :)
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon kratzetatze » So. 18.07.2010, 20:52

Diesen Heißdurst auf Kaffee habe ich wirklich nur in den Kliniken erlebt, wo statt koffeinhaltigem Kaffee ein ...ersatz serviert wurde. Und das vorallem auf geschloßenen Stationen, auf offenen hat dann jeder sich selbst mit Kaffee versorgen können. Einmal war ich einige Monate in 'ner Klinik, die servierten normalen Kaffee morgens zum Frühstück, allerdings nur 'n halbes Kännchen, so in etwas eine normalgroße Tasse, nicht mehr. Da war es nicht so extrem mit dem Kaffeedurst. :P
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon Aschenbecher » Mo. 19.07.2010, 23:28

Also bei uns fand sich immer irgendein Kaffeedealer, der mit dem Einkaufen dran war... Und der hatte immer viel zu tragen... :) Also bei mir ist diese Vorliebe geblieben... :shock: Die haben mich abhängig gemacht... :mrgreen:
Vielleicht ist das auch ein geschickter Versuch, bei Suchtpatienten eine Suchtverlagerung herbeizuführen. :?
Klingt das paranoid?
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon fezzoletti » Di. 20.07.2010, 06:09

Aschenbecher hat geschrieben:Vielleicht ist das auch ein geschickter Versuch, bei Suchtpatienten eine Suchtverlagerung herbeizuführen. :?
Klingt das paranoid?


JA! :mrgreen:
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Re: Noch ein Kaffee

Beitragvon Aschenbecher » Di. 20.07.2010, 07:44

fezzoletti hat geschrieben:JA! :mrgreen:


:mrgreen: Man kommt am besten mit der Sache klar, wenn man auch mal drüber lachen kann...
Das Ganze akzeptieren und mit etwas schwarzem Humor drüber lachen...
Da helfen als Therapie die Monty Python-Filme... :mrgreen: :mrgreen:
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