körperliche Beschwerden?

Wenn ihr depressiv seid, könnt ihr euch hier über die Krankheit Depressionen austauschen, aber auch über andere depressive Zustände wie Burn-Out oder die manisch-depressive (bipolare) Störung.

körperliche Beschwerden?

Beitragvon Seelenschrei » Do. 04.02.2010, 18:09

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Re: körperliche Beschwerden?

Beitragvon PLANB » Do. 04.02.2010, 18:24

Ich hatte früher Magenkrämpfe. Der Arzt wollte sofort eine Magensonde reinschicken. Aber ohne mich.
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Re: körperliche Beschwerden?

Beitragvon Tech Admin » Do. 04.02.2010, 19:16

Ja, das kenne ich auch. Psychische Probleme können durchaus "somatisieren", also sich körperlich bemerkbar machen. Bei mir sind das oft Magenkrämpfe (bis hin zum Durchfall), Herzrasen und Hautprobleme (neurodermitischer und/oder ein Psoriasis-Schub). Früher hatte ich auch mit atypischer Migräne zu kämpfen.

Seelenschrei hat geschrieben:ich bekomme seid kurzem wieder starke Herzschmerzen und das Atmen fällt mir schwer.
Das könnte auch eine Form einer Angstattacke sein. Wie lange dauert bei dir so ein Gefühl an?

Wikipedia hat geschrieben:Körperliche Reaktionen bei der Panikstörung sind unter anderem Atemnot, Engegefühle in der Brust, Herzrasen oder -stolpern, gelegentlich auch Herzschmerzen, Zittern, Schweißausbrüche, Taubheitsgefühle oder Kribbeln, Übelkeit und andere Beschwerden. In der Regel bessern sich die Symptome analog zum Adrenalin-Abbau nach etwa 15 bis 20 Minuten.


Was kann man dagegen tun... Hm. Im Notfall können ja auch Beruhigungsmittel helfen, wie du ja schon bereits geschrieben hast. Ansonsten helfen vielleicht "Rückhol-Strategien" ähnlich der Skills oder Entspannungstechniken, und natürlich eine Therapie.
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Re: körperliche Beschwerden?

Beitragvon Roni » Sa. 06.02.2010, 21:48

Hallo Seelenschrei,

ich kenne diesen Zusatnd sehr genau und du hast ihn trefflich beschrieben. Mir hilft da ein Glas guter Rotwein, dann geht alles von mir ab. Trinke allerdings sein langem keinen Alkohol, nur eben solcherlei Medizin und es muss tatsächlich ein guter sein, am besten schwerer Spanischer.

Bei mir kommt dieser Zusatand wenn ich einen inneren Konflikt vor mir her schiebe. Zum Beispiel wenn ich einer Auseinandersetzung mit einem nahe stehenden Menschen ausweiche, der mir weh getan hat und ich es nicht so recht wahr haben will.

Alles Gute wünsch ich dir
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UND WOHER KOMMEN DIE GEDANKEN???
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Re: körperliche Beschwerden?

Beitragvon Seelenschrei » Sa. 06.02.2010, 23:30

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Re: körperliche Beschwerden?

Beitragvon crazy » Di. 16.02.2010, 02:32

Hallo "Seelenschrei". Ich bin neu hier im Forum. Denke, dass ich bereits in meiner Kindheit eine psychische Störung entwickelt habe, die sich im laufe der Jahre veränderte, so dass ich zumindest so lala gesellschaftlich funktioniere. Was du an körperlichen Symptomen beschreibst kenne ich gut. Als Kind reagierte ich bei Konflikten mit Magenschmerzen und Durchfällen. Als Jugendliche und junge Erwachsene auch noch, doch hatte ich mir zu dieser Zeit eine, nennen wir es "Technik" angeeignet, die Außenwelt auszublenden. Ich zog mich in mich zurück und die Außenwelt lief an mir wie in einem Film vorbei. Ich konnte unbeteiligt beleiben. Ich denke ich setzte dies bewußt ein. Später legte ich diese "Technik" wieder ab. Äußere Belastungen, Existenzängste usw. lösten bei mir später Herzrassen und Ängste aus. Bis zu einem gewissen Punkt lief ich wie ferngesteuert und funktionierte einfach, bis dann der Zusammenbruch kam. Es folgte völlige Erschöpfung. Wirklich schwerwiegende körperliche Symptome hatte und (ich hoffe nicht so bald wieder) habe ich, wenn ich in einer für mich psychisch stark belastenden Situation befinde, aus der ich zunächst keinen Ausweg finde oder wenn ich aus einer Situation herausgekommen bin, die so verletzend war (ich mir dies aber nicht eingestehen kann) das mein Körper meine Psyche daran erinnert, dass da etwas nicht ok war. Von der Seite aus betrachtet, sind diese Symptome aber vielleicht auch ein nützlichen Barometer, dass ich besser auf mich aufzupassen habe.
Was mir dann hilft? Erst einmal ausruhen, dann aber auch langsam wieder rausgehen. Sofern dies möglich ist...sich mit Menschen umbeben, die nicht zu viele Fragen stellen und deren Gesellschaft man einfach mag. Eine besonders schlechte Idee scheint mir zu sein, zu Alkohol oder sonstigen zu greifen, der Schmerz geht nur vorübergehend und hilft auch nicht dabei, sich mit sich und seinen Schmerz oder dessen Ursachen auseinanderzusetzen. Na ja.- Sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen ist meist auch erst mal nicht positiv und kann sogar zur Verschlechterung der Symptome führen. Langfristig löst sich dann aber ein Knoten nach dem anderen. Hab auch noch nicht herausgefunden, wieviele Knoten ich noch vor mir habe. Ich wünsche dir von Herzen, dass bald wieder sonnigere Zeiten anbrechen.
Viele Grüße
Crazy
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