Texte und Geschichten.....

Eure Gedichte, Geschichten, Erzählungen und andere niedergeschriebene Texte finden hier ihren Platz.
Wichtig: Falls die Texte nicht von Euch selber sind, schreibt das bitte dazu und achtet auch darauf, dass Ihr keine Urheberrechte verletzt.

Beitragvon Bär » Mo. 03.10.2005, 13:14

Traurige Geschichten..
Bär
 

Beitragvon Lingenia » Mo. 03.10.2005, 13:29

oha, es liest noch jemand ... das ist schön :mrhappy:
Lingenia
 

Beitragvon Lingenia » Mo. 03.10.2005, 13:45

Vor der Auferstehung kommt der Tod. Aber auch die Liebe.
Jedoch beides kann helfen.
Ewig und für immer werden wir leiden.
Denn Schmerzen sind heilend.
Doch manchmal hilft es zu vergessen.
Heilung des Herzens misslingt.
Wenn man sich nicht fühlt,
Dann wird das Leben nicht erfüllt.
Aber wenn Du Dich gegen den Hass wendest,
wirst du vielleicht eines Nachts aufwachen und leben.
Du wirst erkennen, dass alles was ich getan habe,
nicht dazu geschaffen war, dich lieben zu können.
Nicht einmal ich werde verstehen,
warum wir uns niemals finden konnten,
obwohl du es immer wieder versucht hast.
Jedes Wort das von dir zu meinen Gedanken kam,
machte mich mehr zu dem was ich sein muss um der endlosen Qual zu trotzen,
den ständigen Schmerzen zu entkommen und dir verzeihen zu können.
Eines Tages werde ich aufstehen, den schmerz überwinden und mich über das stellen,
was einmal war.
Dann wird etwas geschehen, womit niemand gerechnet hätte.
Meine Träume werden Wirklichkeit und niemand wird mich noch aufhalten können.
Ich werde für immer und ewig in die Freude der Hoffnung eintauchen und das Dunkel der Nacht hinter mir lassen.
Das Leben wird jetzt endlich so werden wie ich es mir immer ersehnt habe.
Dieses scheint unglaublich, aber es ist zum greifen nah, das ewige Schlafen.
Für was soll ich zögern?
Nichts wird verändert, aber alles anders als es vor der depression gewesen sein musste.
Mit neuem Licht gehe ich dem Dunkel entgegen, mit neuem Mut besiege ich Dämonen und Schatten.
Von hohem Geist stieg der Gedanke in das Papier,
vor dem ich endlos lange saß.
Nun denke ich an all die Toten, die nicht mehr sehen können und schweigen.
Alles was einst gewesen ist, als wir noch gemeinsam durch das Leben gingen, war so unbeschreiblich,
aber nun wird sich dieses Gefühl, welches uns für diese Zeit verbunden hat für immer verschwinden.
Auch ein Mensch kann stärker werden als die, welche ihn kaputt gemacht haben.
Denn er wird eines Tages wieder auferstehen und sich fragen wie er nur weiter so leben kann, ohne Sinn und Lebenswillen.
Verstehen wird ihn keiner, doch vielleicht wenn er all diese Pein einmal abgelegt hat und mit neuem Mut einen neuen Anfang wagt wird die Welt in einem hellen Licht, für ihn wieder erstrahlen und er kann in einem neuen Glanz leben ohne dass er nochmals in einem Käfig gefangen sein wird.
Lingenia
 

Beitragvon Lingenia » Di. 04.10.2005, 19:08

Triumpf des Todes

Ein junges Mädchen ging die nächtlichen Straßen entlang. Der Vollmond erhellte die Nacht und es war angenehm warm. Doch das Mädchen spürte nur eine eisige Kälte in sich. Sie waren doch so glücklich. Wieso musste ihn diese Krankheit heimsuchen? Qualvoll litt er vor sich hin bis ihn endlich der Tod erlöste. Nun war sie alleine, gefangen in ihrer Welt aus Eis.

.. Der Tod glaubte noch eine einsame Seele zu sich holen zu können, doch das Leben gab nicht auf..

"Ich darf Ihnen gratulieren!", strahlte der Arzt. "Sie sind im 2. Monat schwanger." In der eisigen Welt des Mädchens entflammte bei diesn Worten ein warmes Licht, das das Eis langsam zum schmelzen brachte. Sie war schwanger! Er würde in ihrem gemeinsamen Kind weiter leben. Diese Gedanken gaben ihre neuen Lebenswillen. Für ihr Kind wollte sie leben.
Sechs Monate lang schmolz das Eis in ihr weiter und sie lernte das Leben wieder ein wenig zu schätzen, bis sie eines Tages zusammenbrach. Als sie im Krankenhaus aufwachte fragte sie denArzt schwach was passiert war und dieser teilte ihr mit, dass sie ihr Kind verloren hatte. Augenblicklich erlosch die Flamme in ihr und wieder erfror sie innerlich.
In der folgenden Nacht verstarb das junge Mädchen.

Und wiedereinmal triumphierte der Tod..
Lingenia
 

Beitragvon Bär » Mi. 05.10.2005, 20:10

:(
Bär
 

Beitragvon Lingenia » Do. 20.10.2005, 12:13

Ich redete mit einem Freund. Er sagte:" hey, ich hab viel Geld, wollen wir uns nicht zusammen tun? Ich kann dir alles bieten was du nur willst. Ich werde dir alles kaufen was du dir wünschst."
Ich sah ihn an.
Er sah mich an.
Er wunderte sich dass ich nichts zu ihm sagte denn noch nie zuvor hatte ein Mädchen ihn abgelehnt und das nur, weil er Geld besaß. Tagelang überlegte er. Rief mich an und bittete mich, es ihm zu erklären. Nach einer Zeit sagte ich ih:" Was denkst du wer reicher und wer ärmer ist? Der der jeden Tag nichts tut und in Geld schwimmt, sich alles kaufen kann was er will, doch keine richtigen Freunde hat und auch niemand der ihn liebt weil jeder nur auf sein Geld aus ist oder der der jeden Tag schuftet um sich ernähren zu können, der eine Familie hat, der Freunde hat die zu ihm stehen und ihm helfen was immer auch Passiert?"
Er sagte mir, der arme wäre der der jeden tag schuftet und der reiche der in Geld schwimmt. ich versuchte es anderst. "Was ist jemand der zwar kein Geld für ein zuhause hat und nicht immer was zu essen hat aber jemanden hat mit dem er alle freunden teilen kann und freunde die ihm helfen."
Er sagte, diese Menschen wären arm....
In diesem moment tat er mir unendlich Leid denn er verstand nicht, dass Reich und Arm sich nicht vom Geld trennen lassen. Die wo auf der straße leben, könne sich noch über alltägliche dinge freunen wenn zb die sonne scheint. Die mit Geld können das nicht denn sie haben keine Freude mehr am leben, nur noch am kaufen....
Mit diesen Sätzen lies ich ihn alleine stehen.... Er stand eine lange zeit alleine und dachte nach.
Nach 3 Tagen rief er an und bat mich um ein treffen.
Bei diesem treffen trug er keinen anzug sondern normale jeans. Kein Hemd sondern einen Pullover.
Er sagte" du hattest recht damit was du über reich und arm gesagt hast. Ich will nicht merh reich sein. Ich möchte die Liebe in meinem Leben und die Freude. Du bist eine echte Freundin denn du liest dich nicht von Geld umstimmen. Du bliebst bei deiner Einstellung und liest mich alleine stehen und das bewundere ich an dir.... Du hast die Liebe und die Freude im Leben, ich nur Geld. Doch kenne ich auch die Liebe. Du bist für mich die Liebe. Ich wollte dich mit meinem Geld erkaufen denn ich wusste dass du dich niemals für mich entscheiden würdest."
Mit diesen Worten ging er.
Lief über die straße, wurde überfahren.
Als er so vor mir lag im sterben, ging ich mit den Worten" Ich liebe dich"






Es sterben immeralle ... aber find keine anderen im Mom. vielleicht such ich einfach "falsch" ...mh
Lingenia
 

Beitragvon Dark Soul » Do. 20.10.2005, 12:32

...schöne Geschichte...
*ohne Worte*
Dark Soul
 

Beitragvon Lingenia » Fr. 18.11.2005, 21:39

mal was anderes :sceptic:


Farben als Spiegel der Seele


Auf einmal wurde mir alles klar. Noch nie habe ich Dinge so gesehen wie jetzt. Ich bekomme dennoch Gänsehaut wenn ich daran denke, was ich für diese Weisheit bezahlen musste. Auf einmal kommen Verwandte an, die ich nicht kenne und neunundneunzig Prozent will ich gar nicht kennen. Vorher war ich ihnen doch auch egal, aber auf einmal. Keine Ahnung, ich kann jedem der kontaktarm ist, nur raten sich die Pulsadern aufzuschneiden, wie ich.
Leute kommen und gehen, manche bringen Blumen mit. Die Schwestern hier im Krankenhaus sind alle recht nett. Die eine ist total scharf, ich hoffe sie bemerkt nicht das ich immer nur in ihren Ausschnitt glotze oder auf ihren Arsch, wenn sie geht. Aber hey, was soll ich machen? Ich bin auch nur ein Mann. Aber nun sehe ich Dinge anders. Damals vor meinem Unfall, hätte ich mir jeden Tag einen runtergeholt, wegen der heißen Schwester, aber nun ist das für mich unvorstellbar. Warum? Ich weiß es nicht! Ich muss mir erstmal einen klaren Kopf verschaffen und dann versuchen meine Gedanken zu ordnen. Ich habe mir die Pulsadern aufgeschnitten, tja viele haben mich gefragt warum. Nein das war gelogen ... alle haben mich gefragt warum. Dabei konnte ich ihnen keine genaue Antwort geben. Hätte ich ihnen den Grund gesagt hätten sie mich gleich verlegt. Ab ins Wunderland, deine Einzelzelle ist gleich neben der von Schneewittchen und Rumpelstilzchen. Nein danke. Ich bin nicht so eine Null- acht -fünfzehn- Nummer, zumindest bilde ich mir das ein. Trotzdem muss ich zu so einer komisch Therapie. Was mir das bringen soll, weiß ich nicht aber ich habe mich dazu bereit erklärt.
Innerlich sehne ich mich nach diesem Schmerz. Den Schmerz, den ich empfunden habe, kurz nachdem ich die Rasierklinge in meine Haut gestochen habe. Dieses Gefühl, es war kein richtiges Gefühl, glaube ich; ich habe mich leer gefühlt. Ich hatte das Gefühl, das mir etwas verloren gegangen ist. Dann wurde es kalt. Kalt und leer, neben Goldlöckchen und Papa Bär. Es tut mir leid aber das konnte ich mir nicht verkneifen, da ich im Hinterkopf immer noch die Einzelzelle habe. Mir war nicht kalt, wie einem sonst kalt ist. Ohne Gänsehaut und dem ganzen Zeug, mir war innerlich kalt. Ich war leer. Ich wusste nicht was, aber irgendwas ist hoch geschreckt und geflüchtet nachdem ich mich geritzt hatte. War es meine Lebensenergie? Ich konnte nicht nachempfinden woher die Leere kam, das Einzige was ich fühlen und hören konnte war mein Herzschlag. Warmes Blut. So warm auf meiner Äußeren Schicht, die die anderen Menschen als Haut bezeichnen; so kalt im Inneren. Das Gefühl der Leere wurde auf einmal geringer. Ich habe mich gefragt warum? Denn das Gefühl der Leere war nicht so schlecht wie es sich anhören mag. Es hatte auch was Gutes an sich, eine Art Genugtuung. Ich kann es nicht beschreiben aber ich fühlte mich geborgen. Dann war ich nicht mehr bei mir. Ich will damit nicht sagen, dass ich Ohnmächtig geworden bin. Wahrscheinlich war ich zudem Zeitpunkt schon tot und irgendwelche Ärzte versuchten mich wieder zu beleben. Aber ich sah ein rotes Licht. Nicht wie alle Leute behaupten: "Ich bin durch einen Tunnel geflogen und dann war da das Licht und im Hintergrund hat meine Oma Polka getanzt mit meinem Onkel. Das Licht war ganz warm und blablabla, auf einmal kam mein Hamster ins Licht und quietschte mir zu ich soll mich gleiten lassen blablabla." Alles nur Gelaber. Rotes Licht hat mich umgeben.
Ich bin quasi im roten Licht dahin geschwebt. Ich war in einem Raum oder so, nicht in einem Tunnel. Ich hatte keine Orientierung; der Raum war groß. An den Wänden überall Sprüche. Beim näheren Hinsehen fiel mir auf, dass es sich um meine Sprüche handelt. Als sei alles was ich je gesagt habe in meinem Leben an diese Wand geschrieben wurden. Dann musste ich lachen. Ich kam an meiner "Comedy" Wand vorbei.
Dort las ich längst vergessene Sprüche wie: "Ich sitze hier, gleich geht es los, mein Arsch ist voll mit Taco-Soß'". Nachdem ich gelacht hatte, sah ich zum ersten Mal an mir herunter. Ich war das rote Licht. Ich war das rote Licht. Ja, noch einmal: Ich war das rote Licht. Aha, dachte ich mir, nun ja, man ist schließlich nicht jeden Tag ein rotes Licht. Sofort musste ich wieder lachen, wegen Sachen wie: Rotlicht- Viertel. Mein Gott, war der Tod ein lustiger Geselle. Dann mit einem Schlag Stimmen.
Oh mein Gott, sollte ich wirklich noch meine Vorfahren, tote Haustiere und so weiter antreffen? Ich betete, dass es nicht so ist. Die Stimmen kamen mir bekannt vor. Zumindest eine oder zwei. Nach längerem Grübeln fiel mir auf das es Stimmen waren, die lebenden Personen gehören. Dann wurden sie lauter und lauter und lauter und dann war es wieder still. Aber ich war nicht mehr der rote Nebel. Ich war nicht mehr leer. Mir war nicht mehr kalt. Am liebsten hätte ich angefangen zu schreien. Wer auch immer mich aus dem Raum geholt hat, soll dafür büßen.
Dann bin ich aufgewacht. Meine Mutter stand da, mein Vater, komische andere Leute, Ärzte und die heiße Schwester. Aha, na ja, dann war ich halt doch noch am Leben. Alle machten besorgte Gesichter. Meine Mutter weinte. Ich musste grinsen. Ich erinnerte mich an das rote Licht, an den Raum, an die Sprüche. Es hat so einen Spaß gemacht. Dann fiel mir etwas auf. Meine Mutter hatte grüne Augen. Nein nicht dir Iris; das was normaler Weise weiß in einem Auge ist, war bei ihr grün. Mein Vater war gelb. Der Arzt war grau. Die Schwester pink. Ich habe sie alle nach ihren Lieblingsfarben gefragt; sie stimmten alle überein. Meine Lieblingsfarbe ist rot.
Manche Leute haben auch schwarze Augen. Einer der Pfleger hat gestreifte Augen, blau-gelb. Immer wenn ich ihn sehe muss ich lachen. Wahrscheinlich hasst er mich deswegen, aber das ist mir egal. Der wahre Grund warum ich mir die Pulsadern aufschnitt, war meine Neugier. Ich wollte nicht sterben. Das war nie meine Absicht. Aber nun sehe ich Leute und Tiere (ja auch Tiere) mit anderen Augen. Sie alle haben eine andere Aura. Ich habe mir ein Buch über Farbenlehre mitbringen lassen. Es macht Spaß, Leute anhand ihrer Augen zu beurteilen. Kinder sind besonders lustig. Kleine Mädchen mit Regenbögen in den Augen, oder Jungs mit den Farben ihres Lieblings Fußball Vereins.
Ich denke ich werde selber ein Buch schreiben. Es soll den Titel "Farben als Spiegel der Seele" tragen. Denn wenn ich eins aus meiner Reise gelernt habe, dann das:


Wenn wir sterben lösen wir uns in das auf, was wir am meisten begehren.

von: ShadowBird
Zuletzt geändert von Lingenia am Sa. 19.11.2005, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
Lingenia
 

Beitragvon Lingenia » Sa. 19.11.2005, 16:46

Achtung! Triggergefahr!!!
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Ein Teelicht

Sie sitzt in diesem kalten Raum.
Entzündet am Schein einer langen blutroten Kerze ein Teelicht.
Leise knistern die Flammen um sie herum.
Warmes orange-gelbes Licht umhüllt sie.
Ein schön mit Rosenranken verziertes Teeglas steht vor ihr und dampft heiß. – In kleinen Schleiern zieht der Dampf nach oben und verteilt sich im Raum – umhüllt ihr Gesicht.
Doch ihr ist kalt. – so kalt.
Erneut wie so oft an diesem Tag greift sie ein Teelicht und nimmt es vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger. Quer hält sie langsam und sachte den anstehenden Doch an die Flamme. Leicht springt ein Funken über und das Teelicht entflammt sich.
Dieser Vorgang fasziniert sie. So schnell wird aus einem kalten Teelicht eine kleine Liebe spendende warme Quelle. – der Raum um sie herum ist voll von Kerzen. Lange sitzt sie wohl schon da und entzündet Teelichter an dieser langen blutroten Kerze. - Was würde sie doch darum geben eines dieser Lichter in ihrem Herzen zu tragen. – Doch in ihr ist alles nur noch kalt. – So kalt und abgestumpft. Kein Gefühl. – Nur der Wunsch endlich wieder Wärme zu spüren.
So sitzt sie da und starrt mit leerem Blick auf ihre Flammen.
Eine letzte Kerze ist noch übrig. – Kein normales Teelicht wie die anderen – nein. Die eigentliche metallene Schale in der die Lichter eigentlich gebettet sind bestand aus Silberglänzendem Glas. Das Wachs war außen schwarz und innen dunkelrot.
Diese Kerze bekam sie von ihrer Mutter. – bevor sie starb vor fünf Jahren.
Sie hatte sich geschworen diese Kerze niemals anzubrennen, solange sie auch lebte.
- Sie hält den Doch in die große Flamme der blutroten Kerze und stellt das mütterliche Teelicht zwischen sich und das Teeglas.
Der Kerzen brennen und brennen. Leises Knistern umhüllt das Mädchen. Ihre schwarzen hüftlangen Haare schimmern feuerfarben.
Eins der Teelichter besitzt keine metallene Schale. Besteht nur aus Wachs und dem Docht.
Es brannte ab. – Der Teppich entflammt und eine Wand aus Flammen greift schnell um sich.

Das Mädchen sitzt steif da und starrt auf dieses kleine mütterliche Teelicht. Tränen bilden sich in ihren Augen. – Sie glitzern von einem Funken Wärme.
Die Flammen schlagen um sich. Setzen das Haar des Mädchens in Flammen. – Wie gebannt starrt diese nur auf die kleine mütterliche Kerze. – Sie wird von den Flammen verschlungen. – Kein Schrei – Kein Laut dring durch das Feuer.

- Abgebrannt liegt ihr Körper quer auf dem Boden. – Das schwarz rote Teelicht in der abgebrannten Knochenhand gebettet.

© Schwarze.Nacht 14.November.2005
Zuletzt geändert von Lingenia am Sa. 19.11.2005, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
Lingenia
 

Beitragvon Gast » Sa. 19.11.2005, 19:53

Lingenia hat geschrieben:Die Flammen schlagen um sich. Setzen das Haar des Mädchens in Flammen. – Wie gebannt starrt diese nur auf die kleine mütterliche Kerze. – Sie wird von den Flammen verschlungen. – Kein Schrei – Kein Laut dring durch das Feuer.

- Abgebrannt liegt ihr Körper quer auf dem Boden. – Das schwarz rote Teelicht in der abgebrannten Knochenhand gebettet.


das ist ja wohl nur noch pervers und krank!!!
Gast
 

Beitragvon Gast » Sa. 19.11.2005, 19:54

kann das jemand löschen?
mir wird wirklich schlecht davon!!!

oder wenigstens sternchen oder so machen........
Gast
 

Beitragvon Lingenia » Sa. 19.11.2005, 19:59

der selbe Gast?

Mh, ich finde es nicht pervers/krank ... es ist eine Geschichte ... mir gefällt sie, sie ist liebevoll geschrieben, finde ich ... auch wenn ich sie traurig finde ...

Dennoch,
Sternchen habe ich gemacht - nicht in die Wörter, aber eine Wahrnung, geht es so? Jetzt wirst du es ja eh kaum noch lesen und für alle anderen, die werden es sich überlegen können, nach der Wahrnung- tut mir Leid ...

Liebe Grüße
Lingenia
Lingenia
 

Beitragvon Dark_Trigger » Sa. 19.11.2005, 23:13

traurig ja..
aber krank.. nein
es ist nur eine Geschichte , ein sehr schöne aber traurige
meistens spiegeln sie unserselbt in metaphern wieder
denk mal dran :?
Dark_Trigger
 

Beitragvon Lingenia » Di. 22.11.2005, 19:29

das würd ich eher als krank bezeichnen ... mh, obwohl auch nich, aber eben mehr als die andere ^^ ... danach gings mir irgendwie ... komisch ... irgendwie schlecht ... aber komisch schlecht, war aber danach wieder schnell vorbei ... is mir irgendwie sehr unter die haut gegangen ... vielleicht deswegen ... hm, auf jedenfall zur Sicherheit mal ...

Trigger!
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Schlafstörungen
,ungenau auch als Schlaflosigkeit bezeichnet, sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten.


Der Schlaf ist ein Zustand der Ruhe. Manchmal aber auch nicht. Alice weiß das. Sie hat Angst. Sie sieht ihr Bett. Schläft aber nicht drin. Es hilft nichts, sie will zu ihrer Mutter gehen und hofft das diese zu Seite rückt und sie dort mit ihr im Bett schlafen kann.
Sie durchquert ihr Zimmer. Der Weg scheint entlos lang zu sein. Sie erreicht die Tür. Im Flur ist es kalt. Sie geht zum Fenster und schließt es. Aus dem Zimmer ihres Bruders dringt geschnarche. Sie geht weiter. Den Flur entlang. Der flur scheint entlos. Sie bleibt stehen. Dort ist etwas in der dunklen Nische, wo der Staubsauger und andere Utensilien untergebracht sind. Es guckt sie an. Förmlich spürt sie die Blicke auf ihre Haut, wie sie langsam ihre Arme hoch schleichen und sich auf ihrem Gesicht festsetzen. Es ist drei Uhr morgens. Du träumst schon. Geh weiter! Da ist sie, die Stimme. Manche nennen das Intuition oder Gewissen. Alice nennt es Alptraum. Verdammt ! Geh endlich weiter, oder meinst du, du kannst seid neuestem im Stehen schlafen?
"Nein!" Nein? Du willst nicht gehen? Sie will aber sie kann nicht. Da ist etwas und es ist immer noch da. Langsam wird das Gefühl weniger. Sie fühlt sich nciht mehr beobachtet. Aber etwas ist komisch... es fehlt etwas... es ist zu still! Erschrocken dreht sie sich um und rennt zum Zimmer ihres Bruders. Er liegt auf der Seite. Seine Augen sind offen. Atmet er? Sie kann es nicht sehen. Sie fällt auf die Knie. Krabbelt auf ihn zu. "Daniel? Lebst du noch?"
"Willst du mich verarschen? Klar lebe ich noch aber ich mach mir Sorgen um dich... mit wem hast du gesprochen?" fragte er. "Wie? Was? Gesprochen?" sie konnte ihm nicht folgen, sie musste ihre Gedanken ordnen. " Naja ich habe dich gehört und einen Mann, wer war das? Hast du einen Freund?" "Du hast die Stimme gehört?", sie konnte es nciht fassen. Noch niemals hat sie jemand darauf angesprochen. "Ja, und er hat ne laute Stimme. Willst du ihn mir nicht mal vorstellen wenn er mich schon mitten in der Nacht aufwacht?" "Aber es ist niemand hier um ehrlich zu sein. Ich dachte immer ich bin die einzige die die Stimme hören kann. Ich dachte sie gehört zu mir, also in meinen Kopf. Aber wenn du sie auch gehört hast... ich habe Angst ich will das sie verschwindet. Jetzt! Ich will sie nie wieder hören."
"Sag mal willst du mich verarsch......" Daniel verzog vor Schmerz das Gesicht. Seine Adern platzen in den Augen. Sein T-Shirt wurde rot. Blut strömt aus seinem Mund. Er hebt seine Hand. Alice springt auf ergreift sie. Daniels Kopf zuckt nach hinten. Dann lässt er den Kopf ganz sinken. "Daniel, bitte stirbt nicht. Ich hol Mama dann wird alles gut aber bitte was ist denn passiert? Sag doch was, oh Daniel. Du darfst mcih nciht verlassen. Ich brauch dich doch!" Alice schrie. Daniels Kopf hob sich. Auf seinem Gesicht ein grinsen. Tränen auf dem von Alice. "Daniel?" "Nein! Ich bins. Wow so fühlt es sich also an einen körper zu haben. Achso ... nicht erschrecken, es tat ihm nur ganz kurz weh. Ich bin durch seine Brust in seinen Körper. Aber ich konnte es nicht lassen auch noch seine Adern zum platzen zu bringen... Spaß muss sein nicht wahr?" Alice war versteinert. Die böse Stimme die sie seid Jahren hört, spricht zu ihr aus dem Mund ihres geliebten Bruders. "MAMA komm schnell Daniel stirbt. Ruf die Polizei oder den Krankenwagen was auch immer aber mach schnell:.. SCHNELL MAMA!"
"Zu spät ...deine Mutter war zwar ganz nett aber ich hab sie getötet. Sie war zu alt. Ich konnte sie nciht mehr gebrauchen. Bei ihr konnte ich ganz schnell eindringen. Dein Bruder war schneller. Ich wollte das du sie tot siehst. Deshalb habe ich dir auf dem Flur gesagt, dass du weitergehen sollst. Aber du hattest Angst. Als ich dich zum ersten mal gesehen hab wusste ich das du etwas Besonderes bist. Du bist stark. Ich habe erkannt, das ich dich nur besitzen kann, wenn ich dihc schwäche, also hab ich die getötet die dir am meisten bedeutet haben." Alice saß auf dem Boden in der Hintersten Ecke im Zimmer. Die Knie hochgezogen und an ihren Körper gepresst. "Was?", mehr brachte sie nicht heraus. Sie konnte seine Worte nicht verstehen sie ergaben keinen Sinn. Zu groß war das durcheinander was in ihrem Kopf vorging. "Lass mich raten.... du hast keine Ahnung wovon ich rede, oder? Ich will es dir erklären. Ich sah dich als sieben Jahre alt warst und mit deiner Mutter an einem Spielzeuggeschäft vorbeigingst. Du wolltest unbedingt die Puppe die richtig aufs Töpfchen gehen konnte. Deine Mutter hat aber nein gesagt. Du hast einen Aufstand gemacht, der mich sehr beeindruckt hat. Du bist sehr willenstark. Ich mag das an Menschen. Viele sind schwach aber du bist stark. Ich wollte dich und deinen Willen. Ich brauche dich um zu überleben. Aber du bist verdammt stark. Ich konnte nicht in dich eindringen. Ich habe gewartet. Viele Nächte, viele Tage. Deine Geburstage gezählt. Nun bist du siebzehn. Zehn Jahre habe ich auf dich gewartet. Nun ist es soweit, ich spühre wie deine Stärke mit jeder Sekunde dahin fliesst und in mich übergeht. Oh wie gut das tut, liebe Alice. Das ist wie Weihnachten. So viele Nächte habe ich dich in deinen Träumen gesucht und verfolgt. Du warst einfach zu stark. Es tut nicht weh. Entspann dich jetzt einfach." Alice spürte nichts mehr. Sie lag am Boden. Sie konnte sich nciht erinnern. Das Zimmer schien riesig zu sein. Das Ding in Daniels Körper setzte sich auf und ging auf sie zu. Langsame Schritte. Seine Blicke auf ihre Brust gerichtet. Auf ihr Herz. "Ich werde jetzt gleich deine Seele nehmen. Hab keine Angst, es tut nicht weh..."
Dunkelheit. Kälte. Leere. Hass. Schmerz.
Wärme. Wärme? Woher kommt die Wärme? Alice setzte sich auf. Sah sich um. Sie war geblendet. Von der Sonne. Sonne? Wie konnte das sein? Müsste sie nicht tot bei Daniel im Zimmer liegen. Ist sie tot? "Ey Alice, sag mal gehts dir gut?" Daniel? Daniel müsste tot in seinem Bett leigen, oder nicht? Was war hier los. Langsam wurden Schemen zu Umrisse und sie konnte wieder sehen. Wo war sie. Sie lag auf dem Boden in ihrem Zimmer. Daniel stand über ihr und grinste. Kein Blut. Es war seine Stimme und nicht die von dem Ding. Neben ihr ein Zettel. Daniel sah ihn und hob ihn auf. "Ishmael? Ist das ein Freund von dir?",fragte Daniel.
Alice sprang auf umarmte ihren Bruder. Küsste ihn auf die Wange. Rannte aus dem Zimmer. Ihre Mutter stand verschlafen in der Küche nippte an einem Becher Kaffee. "Guten Morgen mein Schatz hast wohl nciht so gut geschlafen oder?", fragte sie. Alice presste sie an sich. Drückte sie. Küsste sie. Tränen liefen ihr übers Gesicht. Es kam ihr alles so real vor. Noch nie war einer ihrer Alpträume so real gewesen.
Alles war beim alten. Sie fühlte sich wohl und geborgen. Sie ging zu Daniel und bat ihn einen Vorhang vor die dunkle Nische zu hängen. Er wunderte sich, machte sich aber sofort dran. Er holte die Trittleiter aus dem Keller, bat Alice sie fest zu halten. Er stieg die Leiter hoch. Sein T-Shirt rutschte hoch. Alice taumelte ein paar Schritte rückwärts. Eine 7 Zentimeter lange Narbe war auf Daniels Bauch. Sie war einfach da. Wundwasser kam aus ihr raus. Sie musste höllisch wehtun. Daniel sah das entsetzten auf ihrem Gesicht und fing an zu grinsen. "Was? Du solltest echt mal zum Arzt, Alice. Sag ihm das du Schlafprobleme hast. Sag ihm das du Sachen einfach so vergisst." Daniel kam die Leiter runter. Ging auf Alice zu. Streichte ihr sanft eine Strähne aus dem Gesicht. "Glaubst du wirklich ,dass du heute Nacht geschlafen hast, meine liebe Alice, vielleicht träumst du ja jetzt gerade...."
von: ShadowBird
Lingenia
 

Beitragvon SehnSucht » Mi. 23.11.2005, 08:36

*sprachlos*tonlos*
SehnSucht
 

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